Julian Wyrsch
Kein Profilbild

Geboren am 28. April 1983 in Luzern. Aufgewachsen in Neuenkirch, seit 2006 wohnhaft in Luzern. 2001 Abschluss der Spenglerlehre, im Anschluss während einem Jahr die technische Berufsmatura absolviert. Anschliessend als Fischer auf dem Vierwaldstättersee und als Hüttenhilfe auf der Lämmerenhütte gejobbt. Durch meinem Beruf als Spengler zwei Jahre in Zermatt und ein Jahr in Pontresina gearbeitet. 2006 Start mit der Ausbildung zum Bergführer, seit 2009 als Bergführer unterwegs und im Nebenjob Hausmann. 2007 Geburt von Jérôme und 2010 Geburt von Joana, verheiratet mit Andrea.
Sprachen: Deutsch ( Muttersprache ), Englisch und wenig italienisch und französisch.
Julian und seine Beziehung zum Bergsteigen
Meine Eltern haben mir in der Kindheit die Berge durch das Wandern näher gebracht. Für mich war es dazumal eher eine Qual. Mein Bruder war es dann, der mich zum ersten Mal zum Klettern mitgenommen hat. Von da an ging`s aufwärts.Zuerst war es das Klettern am Pilatus, dann die erste Snowboardtour, die erste Hochtour auf die Pinge d`Arolla, dann die Zeit in der JO Pilatus, Rekrutenschule in Andermatt und jetzt Bergführer. In die Berge gehen ist für mich mehr ein Gefühl, denn ein Sport. Das Gefühl ins Unbekannte zu gehen, Respekt vor den Bergen, die Anstrengung, aber auch der Stolz auf das Gewagte, das Glück und die Freude, die Genugtuung beim Erreichen des Ziels. Das Gefühl gibt Nährstoff zum leben.
Der Bergführer Julian...
...übt die schönste berufliche Tätigkeit die er sich zurzeit vorstellen kann aus und arbeitet in der grandiosesten Werkstatt der Welt. Ich geniesse die Abwechslung beim Bergführen. Die Abwechslung zwischen Sommer und Winter, zwischen Hoch und Nebensaison bzw. zwischen Berge besteigen und Windeln wechseln, zwischen Pulverschnee fahren und warmen Fels klettern, zwischen anspruchsvollen Zielen erreichen und jemandem den ersten Schritt zeigen.Die Arbeit in den Bergen gibt mir ein ausgeglichenes Gefühl und noch nie da gewesene berufliche Zufriedenheit, obwohl es immer nur um Berge besteigen geht.
Und sein Verhältnis zu bergpunkt
Ist noch sehr jung und gibt mir eine gute und wichtige Konstante in einem Metier voller Unbeständigkeiten. Am Berg gibt es oft viel zu tun und viele Ungewissheiten, da schätze ich die professionelle Unterstützung im Hintergrund sehr. Bergpunkt ist für mich ein Team, wo ich wahr genommen werde, ich etwas ein und weiterbringen kann und ich auch vom Wissen und Ideen von geschätzten Berufskollegen profitieren kann.Leidenschaften von Julian
Andrea und meine Kinder, die Berge und das Schrauben und Cruisen unseres knallroten 69er VW Bus...und die Stärken
Jung und unkompliziert und oft geduldig. Wenn meine Begeisterung so richtig in Fahrt kommt, dann gibt es kein Halten mehr. Das benötigt dann viel Zeit und diese gleich sofort. Mit der Familie gibt das oft ein gewisses Spannungsfeld.Meine Schwäche ist, dass ich an diesen selten arbeite.