Mathias Fries

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1986 im Luzerner Hinterland geboren und mit drei Brüdern in Emmenbrücke aufgewachsen – eine ideale Gemeinschaft, um früh draussen unterwegs zu sein und die Natur in all ihren Facetten zu entdecken. Nach der üblichen Schullaufbahn studierte ich Erdwissenschaften an der ETH und arbeitete anschliessend als Naturgefahrenspezialist – spannend, aber irgendwann war klar: zu viel Büro, zu wenig Aussicht. Also tauschte ich Schreibtisch gegen Seil, Bildschirm gegen Bergpanorama und Berichte schreiben gegen Topo lesen und verlegte meine «Karriere» dorthin, wo ich mich am wohlsten fühle – draussen, unterwegs und am liebsten mit motivierten Menschen.

Heute bin ich hauptberuflich Hausmann und Bergführer und geniesse sowohl die Zeit mit meinen zwei Kindern als auch jene mit Gästen in den Bergen.

MATHIAS UND SEINE BEZIEHUNG ZUM BERGSTEIGEN

Die ersten Berührungen mit den Bergen hatte ich schon früh beim Wandern mit meinen Eltern. Später zog es mich mit meinen Brüdern immer öfter selbstständig nach draussen. Mit 14 Jahren entdeckte ich das Klettern und blieb sprichwörtlich am Fels hängen. Mit meinen Brüdern und der JO des SAC fand ich Zugang zu allen weiteren Bergsportdisziplinen und war danach viele Jahre als JO-Leiter aktiv.

DER BERGFÜHRER MATHIAS ...

Als spätberufener Bergführer habe ich meinen Traumberuf gefunden und kann mit gutem Gewissen sagen: Ich liebe, was ich tue. Den Gästen meine Liebe zu griffigem Fels und luftigem Schnee zu vermitteln, bereitet mir daher besonders viel Freude. Dabei bringe ich viel Geduld mit und habe grossen Spass daran, Wissen verständlich zu vermitteln. Dank meines Hintergrunds als Erdwissenschaftler kommen neben technischen Inputs auch Themen wie Geologie, Wetter, Klima und Gletscher nicht zu kurz. So wird aus meinen Touren nicht nur ein schönes Bergerlebnis, sondern oft auch eine kleine Weiterbildung.

... UND SEIN VERHÄLTNIS ZU BERGPUNKT

Ich schätze an Bergpunkt vor allem das sympathische Team mit vielen tollen Menschen, die die gleichen Werte und Ansichten teilen und einen starken Fokus auf das Zwischenmenschliche legen. Toll ist auch die Struktur mit den Partnerbergführer:innen, die das Kollegiale und Partizipative fördert – so entsteht eine Bergschule, die Professionalität und Teamgeist perfekt verbindet.

LEIDENSCHAFTEN VON MATHIAS ...

Meine Begeisterung gilt allen Disziplinen des Bergsports – vom Klettern über Hochtouren bis hin zu Biken und Gleitschirmfliegen. Mit meinen zwei Kindern ist eine weitere, ganz besondere Leidenschaft dazugekommen, die natürlich manchmal zulasten der Berge geht.

Auch abseits der Gipfel finde ich Freude: Im Spätherbst darf meine Motorsäge wieder einmal Holz „zwischen die Zähne“ nehmen. Und man glaubt es kaum, aber als eher faule Person gehören nach wie vor entspannte Tage im Klettergarten mit guten Freunden und Familie zu meinen liebsten Aktivitäten.

... UND STÄRKEN UND SCHWÄCHEN

Geduld mit den Gästen bringe ich am Berg und beim Unterrichten zur Genüge mit. Dafür brauchen andere manchmal etwas Geduld, wenn es um meine Büroarbeiten geht – meine Rechnungen und Mails brauchen manchmal etwas länger bis sie ihr Ziel erreichen.

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