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Nachhaltigkeit

Wir übernehmen Verantwortung – für die Natur, für unsere Gäste und für kommende Generationen

Auch unsere Touren belasten das Klima

Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern Teil unserer Identität als «Bergmenschen». Als Bergschule sind wir direkt von einer intakten Natur abhängig. Wir übernehmen Verantwortung dafür, dass wir und kommende Generationen die Berge weiterhin als wilde Natur- und Erlebnisräume erfahren können.

103 Tonnen CO₂ im Geschäftsjahr 2024/25. Wir haben nachgerechnet und wissen jetzt woher sie kommen. Unser Ziel ist Netto-Null bis 2040.

Drei Dimensionen – Umwelt, Soziales und Ökonomie

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie basiert auf drei gleichwertigen Säulen:

Umwelt

  • Ausrüstung: Wir rüsten uns bewusst und zielgerichtet aus, statt das Team pauschal auszustatten. Mietmaterial nutzen wir so lange wie sinnvoll möglich und geben es weiter, wenn wir Neues beschaffen. Über 2nd Peak erhält ausgemusterte Bergbekleidung unserer Bergführer:innen und Mitarbeitenden ein zweites Leben: gesammelt, geprüft und über spezialisierte Second-Hand-Märkte im Bergsport weitergegeben. So reduzieren wir den Bedarf an Neuanschaffungen.
  • Mobilität: Seit dem Entscheid im Juni 2023 verzichtet bergpunkt vollständig auf Reiseziele, die von der Schweiz aus nur mit dem Flugzeug erreichbar sind. Fernreisen wie zB. nach Kanada, Japan oder Sibirien gehören seither nicht mehr zum Programm. Wir konzentrieren uns auf alpine Regionen, die mit Bahn und öffentlichem Verkehr gut erreichbar sind. Die An- und Rückreise organisieren wir mit dem öffentlichen Verkehr und weisen die Verbindung in der Ausschreibung aus. Wer lieber selbständig anreist, kann das jederzeit tun. Unsere Bergführer*innen reisen im Rahmen ihrer Tätigkeit konsequent ohne Flug an. Wo möglich starten unsere Touren direkt am Bahnhof, ergänzend nutzen wir Alpentaxis und Sammeltransporte.
  • Übernachtungen: Der grösste Teil unseres CO₂-Fussabdrucks entsteht bei den Übernachtungen auf unseren Touren. Wie wir Unterkünfte künftig stärker nach Klimakriterien auswählen, erarbeiten wir derzeit.
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Soziales

  • Intern: Wir fördern faire Arbeitsbedingungen, transparente Strukturen und Gemeinschaft – für Bergführer*innen, Partner*innen und Mitarbeitende. Unsere Weiterbildungen, Austauschformate und Nachwuchsprogramme stärken den Zusammenhalt und sichern Qualität und Sicherheit von Bergführer*innen und Gästen. Unsere Hierarchien sind so flach, zum Bergsteigen wären sie ein Alptraum. Echte Bergkamerad*innenschaft, leben wir auch abseits des Berges.
  • Extern:
    • Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch, Wissen offen zu teilen. Unsere Lehrunterlagen, Merkblätter und die bergpunkt App fassen aktuelle Erkenntnisse zusammen und werden von der Branche als «State of the Art» genutzt. So tragen wir dazu bei, den Bergsport und die Sicherheit langfristig weiterzuentwickeln – im Sinne von Verantwortung, Transparenz und Zukunftsfähigkeit. Sie stehen kostenlos allen Nutzern offen, nicht nur unsren Gästen.
    • Wir führen keine speziellen Angebote für Menschen mit Beeinträchtigung. Wenn uns solche Anfragen erreichen, prüfen wir sie aber offen und ermöglichen und unterstützen die Teilnahme, wo es machbar ist. Wie das aussehen kann, erzählt Laila Grillo in ihrem Bericht über ihre erste Hochtour auf einen Dreitausender: Bergsteigen als blinder Mensch
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Ökonomie

bergpunkt wirtschaftet solide und wächst organisch. Unsere Zusammenarbeit basiert auf langfristigen Beziehungen mit lokalen Kleinbetrieben - von familiären Unterkünften und Hütten über regionale Verpflegungsbetriebe bis hin zu lokalen Tourismusdienstleistern. Diese Partnerschaften entstehen aus Vertrauen und gemeinsamen Werten und tragen dazu bei, dass die Wertschöpfung in den Bergregionen bleibt.

Ein gutes und sicheres Erlebnis steht vor der Durchführung um jeden Preis. Wenn Verhältnisse oder Rahmenbedingungen nicht stimmen, sagen wir ab oder passen an - Teilnehmende werden nicht ohne Rücksprache auf andere Angebote umgeteilt.

bergpunkt gehört sich selbst - den Mitarbeitenden im Büro, den Bergführer*innen und Verwaltungsräten. Entscheide über unser Tun fällen wir dort, wo wir arbeiten und mit langfristigem Horizont.

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