Bergpunkt

Planung bei schlechtem Wetter

Wenn es Katzen hagelt

Was, wenn schlechtes Wetter angesagt ist?

Folgende Auflistung erläutert, wie die Verantwortlichen von bergpunkt entscheiden, ob eine Tour oder ein Kurs durchgeführt wird. Und was geschieht, wenn ein Anlass aufgrund des Wetters oder der Verhältnisse abgesagt werden muss.


Grundsatz

Bergpunkt will den Gästen ein möglichst schönes und erholsames Bergerlebnis bieten. Sind Wetter oder Verhältnisse im ursprünglich geplanten Gebiet schlecht, wird der Anlass oft kurzfristig in ein anderes, äquivalentes Tourengebiet verlegt. Ist das Wetter grossflächig schlecht und die Tour muss abgesagt werden, können die Gäste sich in einen späteren Kurs oder eine spätere Tour einbuchen lassen. Findet der Gast kein passendes Angebot, wird der Kursbetrag zurückerstattet.


Entscheidungsablauf bei bergpunkt


Wetterbericht

Die Verantwortlichen von bergpunkt verfolgen den Wetterbericht täglich. Selbst wenn sie wollten, könnten sie es nicht vergessen: Der Wetterbericht ist als Startseite ihrer Browser aufgeschaltet.

Informationen zu Wetter und Verhältnissen bezieht bergpunkt von Meteo Schweiz, SRF Meteo, Meteoblue sowie verschiedenen Wettermodellen, Gipfelbuch.ch, dem SLF und Hüttenwarten und Bergführern in der betreffenden Region. Wichtig dabei ist: Trotz der vielfältigen Kanäle haben sämtliche Informationen immer den Charakter von Prognosen, die sich auch kurzfristig noch verbessern oder verschlechtern können.


Alternativen

Zeichnen sich schlechtes Wetter oder schwierige Verhältnisse ab, welche die anstehenden Anlässe verunmöglichen könnten, überlegt sich das bergpunkt-Team frühzeitig Alternativen und trifft Vorabklärungen bei Hotels und Hüttenwarten. Manchmal genügt es, einen Tag später zu starten oder die Tour umzustellen. Manchmal wird sie in ein anderes Gebiet verschoben, selten muss die ganze Tour abgesagt werden. Am «wetteranfälligsten» sind Ein- bis Dreitagestouren. Längere Touren und Ausbildungen können oft angepasst werden.


Erste Information der Gäste

Zwei Tage vor Beginn der Tour oder des Kurses werden die Gäste informiert respektive können sich selbst online informieren, ob der Anlass stattfindet oder später entschieden wird. Oft wird erst sehr kurzfristig entschieden, da gerade bei gewissen Schlechtwetterlagen der Wetterbericht rasch ändern kann oder die Niederschlagsmengen am Tag vor dem Anlass ausschlaggebend sind. Der zuständige Bergführer wird dabei immer in diesen Entscheid mit einbezogen.


Quittierung der Information durch die Gäste

Ist die Durchführung einer Tour oder eines Kurses zwei Tage im Vorfeld unsicher, wird von den Gästen auf die Information von bergpunkt hin eine Rückmeldung verlangt. Dies, um sicher zu stellen, dass bei einem neuen Durchführungsort niemand am falschen Treffpunkt stehen wird.


Definitiver Entscheid

Bis zum definitiven Entscheid verfolgt bergpunkt weiter die Entwicklung der Prognosen und klärt konkrete Alternativen zum ursprünglichen Programm ab. Bei kleinen Gruppen werden die Gäste teils in diesen Prozess integriert. Schliesslich treffen die Verantwortlichen im Büro von bergpunkt und der zuständige Bergführer oder die zuständige Bergführerin den definitiven Entscheid. Verschoben wird nur, wenn die Prognosen für den Alternativort deutlich besser sind. Ansonsten wird der Anlass abgesagt. Dieser Entscheid gilt für die gesamte Gruppe.

Relevante Punkte beim definitiven Entscheid sind:


  • Die Sicherheit der Tour
  • Die Machbarkeit der Tour
  • Der Faktor Freude – die Tour soll nicht aufgrund der Verhältnisse zu einer Tortur werden
  • Mögliche Alternativen vor Ort, falls das Wetter oder die Verhältnisse vor Ort schlechter sind, als erwartet


Der Entscheid wird dann klar und möglichst nachvollziehbar den angemeldeten Gästen kommuniziert.


Herausforderungen für das Büro

Sind mehrere Kurse oder Touren von einer möglichen Verschiebung respektive Absage betroffen, ist die kleine Administration von bergpunkt stark gefordert. Daher achtet das bergpunkt-Team in diesem Fall auf eine klare Kommunikation mit den Gästen, um zusätzliche Rückrufe seitens der Gäste zu vermeiden. Diese würden zu unnötigem Stress im Büro führen, da gleichzeitig dazu noch das übliche Tagesgeschäft abgewickelt werden muss.